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Moiré-Effekt

Moiré-Effekt

Haben Sie schon einmal versucht mit einem Fotoapparat einen Bildschirm abzufotografieren? – Nein, wir meinen in diesem Fall nicht den klassischen „Screenshot“ an Ihrem PC. – Sondern das Foto des eingeschalteten Fernsehers, z.B. als Beweis dass dieser einwandfrei funktioniert. Sind dann auf dem Foto auch zuvor nicht erkennbare Bildstörungen in Form von Wellen oder Farbmuster erkennbar gewesen? – Eine Optisch-Technische-Fatamorgana?!
Man spricht hier auch von einem Moiré-Effekt.
Ein Moiré-Effekt tritt immer dann auf, wenn 2 regelmäßige Muster oder Raster sich überlagern und gegenseitig stören. In diesem Fall eben das Bildraster des Fernsehers und das Raster des Fotoapparates.

Bei Druckprodukten sind es die abzubildenden „Motiv eigenen Raster“ (wie z.B. Rattan-Möbel, Strickwaren oder Feinstrumpfhosen) einer Druckvorlage und die Rasterwinkelung der Rasterpunkte im Druck, die einen Moirè-Effekt auslösen können.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Moiré-Effekt auftritt ist bei einem amplitudenmodulierten Raster „AM-Raster“ sehr hoch, da die Rasterpunkte in gleichen Abständen und einer festgelegten Winkelung angeordnet sind.
Bei „heiklen“ Druckvorlagen, kann mit Hilfe eines frequenzmodulierten Rasters „FM-Raster“ ein Moiré-Effekt verhindert werden. Beim FM-Raster sind die Abbildungen aus einer Vielzahl kleiner, fein verteilter Bildpunkte aufgebaut. Das bedeutet, dass mit zunehmender Dichte die Zahl der geschwärzten Punkte größer wird, bis sie sich dann bei zunehmender Flächendeckung gegenseitig berühren und „zusammenwachsen“. Es wird also in erster Linie die Rasterfrequenz variiert) somit entstehen ruhige Farbverläufe, Moirefreiheit, glatte Hauttöne und eine exzellente Detailwiedergabe.

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Bildquelle: Wikipedia Artikel Moiré-Effekt

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